Wissenschaft2017-07-06T15:09:18+02:00

WISSENSCHAFT

 

 

Im Sommer 2017 wurde das erste Arbeitspaket des Projektes SELMA abgeschlossen.

Dieser Arbeitsschritt zielt auf die Erstellung von Zielgruppen- und Branchenprofilen in den Untersuchungsfeldern. Zunächst sollen die quantitativen Dimensionen der Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in den ausgewählten Untersuchungsfeldern in NRW abgeschätzt werden. Folgende Fragen stehen dabei im Fokus: Wie viele Flüchtlinge haben in den Untersuchungsfeldern derzeit einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz? Wie ist das Verhältnis von betrieblichem Angebot und Nachfrage einzuschätzen? Welche soziostrukturellen Merkmale (u.a. Alter, Geschlecht, Kompetenzen, kultureller Hintergrund, Berufsfelder, Qualifikationsniveaus) sind für die Zielgruppe kennzeichnend? Welche Aussagen lassen sich zur betrieblichen Verweildauer bzw. zum Drop-out treffen? Lassen sich branchen- und berufsfeldspezifische Unterschiede identifizieren? Grundlage der Bearbeitung ist ein Methodenmix. Dieser basiert auf einer Sekundärdatenanalyse sowie auf the- menzentrierten, leitfadengestützten Interviews mit Schlüsselpersonen. Für die Sekundärdatenanalyse werden Datenquellen einschlägiger Institutionen kombiniert: Hierzu gehören vor allem das SOEP Migrationssample, Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die BUFDI-Statistik, Beschäftigungs- und Ausbildungsstatistiken der Industrie- und Handelskammern (IHKen) sowie der Handwerkskammern (HWKen) und Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Weitere Ergebnisse folgen im Zwischenbericht (im Erscheinen, Sommer 2017).

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